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Veranstaltung:
Zielgruppe:
Prof.Dr.Wolfgang Benz Vortrag über Norbert Stern Dettensee 3.9.2018.Bild: Kuball
Vortrag
Alter, neuer Antisemitismus?
Präsenz und Tradition eines gefährlichen Ressentiments
Onsdag 03.04.201919:00 - 20:30 Uhr
Jüdisches Museum

Im Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ gibt der renommierte Zeithistoriker Wolfgang Benz eine Einführung in ein wichtiges gesellschaftliches Problem: Judenfeindschaft hat als Vorurteil, Diskriminierungsstrategie und Verfolgung eine lange Tradition. Der Holocaust war Höhepunkt, aber nicht das Ende des Ressentiments. Derzeit wird wieder ein „Neuer Antisemitismus“ beklagt, es sind jedoch die alten Feindseligkeiten der Ausgrenzung. Antisemitismus ist aber auch nicht nur Domäne der Rechtsextremen und Neonazis oder unter Muslimen verbreitet. Antisemitismus kommt aus der Mitte der Gesellschaft und muss dort erkannt und bekämpft werden.

Prof. Dr. Wolfgang Benz ist einer der bekanntesten Vertreter der NS- und Antisemitismusforschung. Als Verfasser einer Reihe von Standardwerken genießt er internationales Ansehen. Von 1990 bis 2011 war er Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Schulklassen - Sekundarstufe II, Senioren, Jugendliche

Moderator / Kurator

Prof. Dr. Wolfgang Benz, Berlin

Veranstalter

Landesmuseen SH

Kosten

5 € / erm. 4 €

Ausstellung

Angezettelt

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Michael Legband und das Itzehoer Mahnmal für die Opfer des Faschismus.
Vortrag
Das Mahnmal von Itzehoe
Filmvorführung und Diskussion
Onsdag 24.04.201918:00 Uhr
Jüdisches Museum

In Itzehoe steht das erste öffentliche Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus im Lande. Eingeweiht wurde das Mahnmal am 8. September 1946 vom späteren Ministerpräsident Hermann Lüdemann. Initiiert hatte das Bauwerk der ehemalige KZ-Häftling und spätere Begründer des Studio Hamburg, Prof. Gyula Trebitsch. Entworfen hat es der international hoch angesehene Architekt Prof. Fritz Höger (Chilehaus, Hamburg). 1957 wurde das Bauwerk an den Stadtrand verdrängt. In den 1990er Jahren setzten sich der Journalist Michael Legband und der Initiator Gyula Trebitsch erfolgreich für eine Rückversetzung der Gedenksäule ein. Ministerpräsidentin Heide Simonis übernahm die Einweihung am 30. Januar 1995 an neuer/alter Stelle. Seit dieser Zeit haben zahlreiche Landespolitikerinnen und -politiker hier der NS-Opfer gedacht. 2017 erfolgte eine bauliche Sanierung der Gedenkanlage durch die Stadt Itzehoe.

Michael Legband wird eine Einführung in die wechselhafte Geschichte des Mahnmals und die völlig unterschiedlichen Lebenswege des Initiators und des Architekten geben. Danach gibt es eine Vorführung des von Michael Legband (Idee und Drehbuch) und Peter K. Hertling (Regie und Produzent) für den NDR realisierten 45 Minuten-Films „Das Mahnmal - erbaut, verdrängt, wiederentdeckt“ mit Originalaufnahmen aus dem KZ Wöbbelin vom Mai 1945 und von der Einweihungsfeier des Mahnmal von September 1946 in Itzehoe.

Es ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Vereinigung „Gegen Vergessen-Für Demokratie“ und dem Landesbeauftragten für Politische Bildung Schleswig-Holstein.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Jugendliche, Senioren, Schulklassen

Veranstalter

Landesmuseen SH

Empfohlenes Alter

Ab 15 Jahre

Kosten

Eintritt frei

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Esther Bejarano und Microphone Mafia
Konzert
Musik ließ sie in Auschwitz überleben
Lesung und Konzert mit der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano
Mandag 27.05.201919:00 Uhr
Jüdisches Museum
Anmeldung erforderlichAnmeldung erforderlich

Esther Bejarano wurde 1924 als Tochter jüdischer Eltern im Saarland geboren. 1943 wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, spielte dort im „Mädchenorchester“ - und überlebte so. Nach einiger Zeit kam sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. 1945 erlebte sie die Befreiung durch amerikanische Soldaten. Nachdem Esther Bejarano zunächst nach Palästina/Israel ausgewandert war, kehrte sie 1960 mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Gleichzeitig begann sie sich politisch zu engagieren. Zeitlebens hat sie sich für den Kampf gegen das Vergessen engagiert und seit 2008 über 600 Konzerte gegeben.

Im Jüdischen Museum in Rendsburg liest die Auschwitz-Überlebende zunächst aus ihren Erinnerungen. Im Anschluss gibt sie gemeinsam mit der Band Microphone Mafia ein Konzert. Mit dabei sind ihr Sohn Joram und Kutlu Yurtseven, Sohn türkischer Einwanderer aus Köln. Kutlu Yurtseven rappt und Esther Bejarano singt deutsche, englische, französische und jiddische Texte.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Regenbogengruppe Rendsburg statt.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Jugendliche

Veranstalter

Landesmuseen SH

Empfohlenes Alter

Ab 14 Jahre

Anmeldung erforderlich

Anmeldung unter +49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh oder online

Kosten

7 € / erm. 5 €

Esther Bejarano
Vortrag
Shoa-Überlebende berichtet Schülern
Esther Bejarano liest aus ihrem Buch „Erinnerungen“ - und steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Schulklassen.
Tirsdag 28.05.201911:30 - 13:00 Uhr
Jüdisches Museum
Anmeldung erforderlichAnmeldung erforderlich
Nur für GruppenNur für Gruppen

Esther Bejarano wurde 1924 als Tochter jüdischer Eltern im Saarland geboren. 1943 wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und spielte dort im „Mädchenorchester“. Nach einiger Zeit kam sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. 1945 erlebte sie die Befreiung durch amerikanische Soldaten. Nachdem Esther Bejarano zunächst nach Palästina/Israel ausgewandert war, kehrte sie 1960 mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Gleichzeitig begann sie sich politisch zu engagieren. Seit vielen Jahren gibt sie in Schulen ihre Botschaft für Frieden und Akzeptanz weiter.

Das Angebot findet in Kooperation mit der Rendsburger Regenbogengruppe statt.

Besonders geeignet für:

Schulklassen

Veranstalter

Landesmuseen SH

Empfohlenes Alter

Ab 14 Jahre

Spezielle Hinweise

Wir empfehlen eine Teilnahme ab Klassenstufe 9

Anmeldung erforderlich

Anmeldung unter +49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh oder online

Kosten

1 € pro Schüler

Landesmuseen Schleswig-Holstein
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