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Veranstaltung:
Zielgruppe:
Michael Legband vor dem Itzehoer Mahnmal für die Opfer des Faschismus
Vortrag
Das Mahnmal von Itzehoe
Filmvorführung und Diskussion
Mittwoch 24.04.201918:00 Uhr
Jüdisches Museum

In Itzehoe steht das erste öffentliche Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus im Lande. Eingeweiht wurde das Mahnmal am 8. September 1946 vom späteren Ministerpräsident Hermann Lüdemann. Initiiert hatte das Bauwerk der ehemalige KZ-Häftling und spätere Begründer des Studio Hamburg, Prof. Gyula Trebitsch. Entworfen hat es der international hoch angesehene Architekt Prof. Fritz Höger (Chilehaus, Hamburg). 1957 wurde das Bauwerk an den Stadtrand verdrängt. In den 1990er Jahren setzten sich der Journalist Michael Legband und der Initiator Gyula Trebitsch erfolgreich für eine Rückversetzung der Gedenksäule ein. Ministerpräsidentin Heide Simonis übernahm die Einweihung am 30. Januar 1995 an neuer/alter Stelle. Seit dieser Zeit haben zahlreiche Landespolitikerinnen und -politiker hier der NS-Opfer gedacht. 2017 erfolgte eine bauliche Sanierung der Gedenkanlage durch die Stadt Itzehoe.

Michael Legband wird eine Einführung in die wechselhafte Geschichte des Mahnmals und die völlig unterschiedlichen Lebenswege des Initiators und des Architekten geben. Danach gibt es eine Vorführung des von Michael Legband (Idee und Drehbuch) und Peter K. Hertling (Regie und Produzent) für den NDR realisierten 45 Minuten-Films „Das Mahnmal - erbaut, verdrängt, wiederentdeckt“ mit Originalaufnahmen aus dem KZ Wöbbelin vom Mai 1945 und von der Einweihungsfeier des Mahnmal von September 1946 in Itzehoe.

Es ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Vereinigung „Gegen Vergessen-Für Demokratie“ und dem Landesbeauftragten für Politische Bildung Schleswig-Holstein.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Jugendliche, Senioren, Schulklassen

Veranstalter

Landesmuseen SH

Empfohlenes Alter

Ab 15 Jahre

Kosten

Eintritt frei

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Gegen muslimischen Antisemitismus
Vorführung
Gegen muslimischen Antisemitismus
Sonntag 05.05.201914:00 Uhr
Jüdisches Museum

Das Projekt „ALL IN – Transkulturelles Netzwerk für zivilgesellschaftliches Engagement Jugendlicher gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Schleswig-Holstein“ will antisemitische Vorurteile bei geflüchteten Jugendlichen abbauen. Seit 2018 nehmen Geflüchtete zwischen 18 und 27 Jahren am ersten sechsmonatigen Durchgang des Projekts teil. Die Teilnehmenden haben Workshops zur jüdischen Geschichte, Religion und Kultur, zu Rassismus und Antisemitismus besucht. In dieser Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse des ersten Projektdurchgangs vorgestellt. Im Anschluss wird mit Expertinnen und Experten diskutiert, ob Integration ohne Arbeit gegen Antisemitismus überhaupt gelingen kann.

Begrüßung
PROF. DR. CLAUS VON CARNAP-BORNHEIM
Leitender Direktor der Stiftung Schleswig- Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf

Grußworte
KLAUS SCHLIE, Präsident des Schleswig- Holsteinischen Landtags
DR. CHRISTIAN MEYER-HEIDEMANN Landesbeauftragter für politische Bildung

Präsentation der Ergebnisse des Projekts „ALL IN“
Film, Theater, Vortrag

Diskussionsrunde „Integration ohne Arbeit gegen Antisemitismus?“
IDUN HÜBNER, Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten, e. V. VIKTORIA LADYSHENSKI, Jüdische Gemeinde Kiel und Region e. V.
DR. CHRISTIAN MEYER-HEIDEMANN
KLAUS SCHLIE

Nach der Veranstaltung lädt ein kleiner Imbiss dazu ein, weiter ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e. V., dem Jüdischen Museum Rendsburg und dem Landesbeauftragten für politische Bildung durchgeführt.

Veranstalter

Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V.

Spezielle Hinweise

Anmeldung bis Freitag, 3. Mai, www.politische-bildung.sh/anmeldung oder telefonisch unter 0431 988-1646. Die Anzahl der Plätze ist leider begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bei uns berücksichtigt.

Kosten

Eintritt frei

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Esther Bejarano und Microphone Mafia
Konzert
Musik ließ sie in Auschwitz überleben
Lesung und Konzert mit der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano
Montag 27.05.201919:00 Uhr
Jüdisches Museum
Anmeldung empfohlenAnmeldung empfohlen

Esther Bejarano wurde 1924 als Tochter jüdischer Eltern im Saarland geboren. 1943 wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, spielte dort im „Mädchenorchester“ - und überlebte so. Nach einiger Zeit kam sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. 1945 erlebte sie die Befreiung durch amerikanische Soldaten. Nachdem Esther Bejarano zunächst nach Palästina/Israel ausgewandert war, kehrte sie 1960 mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Gleichzeitig begann sie sich politisch zu engagieren. Zeitlebens hat sie sich für den Kampf gegen das Vergessen engagiert und seit 2008 über 600 Konzerte gegeben.

Im Jüdischen Museum in Rendsburg liest die Auschwitz-Überlebende zunächst aus ihren Erinnerungen. Im Anschluss gibt sie gemeinsam mit der Band Microphone Mafia ein Konzert. Mit dabei sind ihr Sohn Joram und Kutlu Yurtseven, Sohn türkischer Einwanderer aus Köln. Kutlu Yurtseven rappt und Esther Bejarano singt deutsche, englische, französische und jiddische Texte.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung und der Regenbogengruppe Rendsburg statt.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Jugendliche

Veranstalter

Landesmuseen SH

Empfohlenes Alter

Ab 14 Jahre

Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl

+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh oder online

Kosten

7 € / erm. 5 €

Esther Bejarano
Vortrag
Shoa-Überlebende berichtet Schülern
Esther Bejarano liest aus ihrem Buch „Erinnerungen“ - und steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Schulklassen.
Dienstag 28.05.201911:30 - 13:00 Uhr
Jüdisches Museum
Anmeldung empfohlenAnmeldung empfohlen
Nur für GruppenNur für Gruppen

Esther Bejarano wurde 1924 als Tochter jüdischer Eltern im Saarland geboren. 1943 wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und spielte dort im „Mädchenorchester“. Nach einiger Zeit kam sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. 1945 erlebte sie die Befreiung durch amerikanische Soldaten. Nachdem Esther Bejarano zunächst nach Palästina/Israel ausgewandert war, kehrte sie 1960 mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Gleichzeitig begann sie sich politisch zu engagieren. Seit vielen Jahren gibt sie in Schulen ihre Botschaft für Frieden und Akzeptanz weiter.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung und der Regenbogengruppe Rendsburg statt.

Besonders geeignet für:

Schulklassen

Veranstalter

Landesmuseen SH

Empfohlenes Alter

Ab 14 Jahre

Spezielle Hinweise

Wir empfehlen eine Teilnahme ab Klassenstufe 9

Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl

+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh oder online

Kosten

1 € pro Schüler

Landesmuseen Schleswig-Holstein
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