9. Oktober 1935. Max Ring begeht Jom Kippur in der Rendsburger Synagoge. Dieses Jahr verbringt er ihn, zum Entsetzen seiner Frau, durchgehend stehend. Als könne er damit den bedrohlichen Entwicklungen in Deutschland etwas entgegensetzen. Sein Sohn Fred Ring wird später schreiben, dass ihn diese Erinnerung bis heute erschauern lässt. Das Jüdische Museum in Rendsburg lädt zu einer Führung, die die Geschichte dieses Ortes mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde verbindet. Im Mittelpunkt steht die Familie Ring. Fred Ring, 1921 in Rendsburg geboren, feiert hier 1935 als letzter seine Bar Mitzwa. Er entkommt mit einem Kindertransport, seine Eltern werden ermordet.
Erwachsene, Jugendliche
Jonas Kuhn / Dr. Frauke Dettmer
Landesmuseen SH
+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh
60 min.
Eintritt frei