Der französisch-israelische Künstler und Erzähler Alexis Rotgold lädt zu einem besonderen Abend ein, an dem sich persönliche Erinnerungen, historische Dokumente und künstlerische Erzählung zu einer bewegenden Geschichte verweben.
In einem multimedialen Vortrag – begleitet von Bildern, Briefen, Filmaufnahmen und Illustrationen in Französisch, Jiddisch und Deutsch – erzählt Rotgold die Geschichte seiner Familie, die während der Nazi-Besatzung in Paris lebte. Es ist eine Erzählung über das Überleben im Schatten der Shoah, über Hoffnung und Solidarität, über die Verantwortung füreinander und den Mut derjenigen, die halfen, obwohl sie ihr eigenes Leben riskierten.
Alexis Rotgold nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die Vergangenheit: Von den Briefen seines Großvaters aus dem Internierungslager Beaune-la-Rolande über die Flucht der Familie nach Südfrankreich bis hin zu den Erinnerungen seiner Großmutter, die in Jiddisch festgehalten sind. Eine Sprache, die Wärme, Verlust und Überleben gleichermaßen trägt. Sein Vortrag zeigt, dass selbst in Zeiten des Hasses und der Gewalt Menschlichkeit aufleuchten kann. Alexis Rotgold lädt dazu ein, zuzuhören, nachzufragen, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu verstehen, wie Erinnerung, Empathie und Dialog auch heute Brücken bauen können.
Erwachsene, Jugendliche
Mirjam Gläser
Landesmuseen SH
+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh
90 min.
7 € / erm. 5 €