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Veranstaltung:
Zielgruppe:
Esther Bejarano und Microphone Mafia
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Konzert
Musik ließ sie in Auschwitz überleben
Lesung und Konzert mit der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano
Montag 27.05.201919:00 Uhr
Jüdisches Museum

Esther Bejarano wurde 1924 als Tochter jüdischer Eltern im Saarland geboren. 1943 wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert, spielte dort im „Mädchenorchester“ - und überlebte so. Nach einiger Zeit kam sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. 1945 erlebte sie die Befreiung durch amerikanische Soldaten. Nachdem Esther Bejarano zunächst nach Palästina/Israel ausgewandert war, kehrte sie 1960 mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Gleichzeitig begann sie sich politisch zu engagieren. Zeitlebens hat sie sich für den Kampf gegen das Vergessen engagiert und seit 2008 über 600 Konzerte gegeben.

Im Jüdischen Museum in Rendsburg liest die Auschwitz-Überlebende zunächst aus ihren Erinnerungen. Im Anschluss gibt sie gemeinsam mit der Band Microphone Mafia ein Konzert. Mit dabei sind ihr Sohn Joram und Kutlu Yurtseven, Sohn türkischer Einwanderer aus Köln. Kutlu Yurtseven rappt und Esther Bejarano singt deutsche, englische, französische und jiddische Texte.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend und Senioren im Rahmen des Aktionsplans „Echte Vielfalt“, dem Landesbeauftragten für politische Bildung und der Regenbogengruppe Rendsburg statt.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Jugendliche

Veranstalter

Landesmuseen SH

Empfohlenes Alter

Ab 14 Jahre

Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl

+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh oder online

Kosten

7 € / erm. 5 €

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Esther Bejarano
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Vortrag
Shoa-Überlebende berichtet Schülern
Esther Bejarano liest aus ihrem Buch „Erinnerungen“ - und steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Schulklassen.
Dienstag 28.05.201911:30 - 13:00 Uhr
Jüdisches Museum
Nur für GruppenNur für Gruppen

Esther Bejarano wurde 1924 als Tochter jüdischer Eltern im Saarland geboren. 1943 wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und spielte dort im „Mädchenorchester“. Nach einiger Zeit kam sie ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. 1945 erlebte sie die Befreiung durch amerikanische Soldaten. Nachdem Esther Bejarano zunächst nach Palästina/Israel ausgewandert war, kehrte sie 1960 mit ihrer Familie nach Deutschland zurück. Gleichzeitig begann sie sich politisch zu engagieren. Seit vielen Jahren gibt sie in Schulen ihre Botschaft für Frieden und Akzeptanz weiter.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung und der Regenbogengruppe Rendsburg statt.

Besonders geeignet für:

Schulklassen

Veranstalter

Landesmuseen SH

Empfohlenes Alter

Ab 14 Jahre

Spezielle Hinweise

Wir empfehlen eine Teilnahme ab Klassenstufe 9

Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl

+49 (0) 4331 440 430, service@landesmuseen.sh oder online

Kosten

1 € pro Schüler

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Britische Wache vor dem Hamburger Curiohaus, Frühjahr 1946
Vernissage/Finissage
Eröffnung "Curiohaus"
Die Hamburger Curiohaus-Prozesse. NS-Kriegsverbrechen vor Gericht.
Donnerstag 13.06.201919:00 Uhr
Jüdisches Museum

Begrüßung:
Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim
Leitender Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf

Einführung:
Dr. Reimer Möller
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eröffnung:
Claudia Kuhn
Leiterin des Jüdischen Museums

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Jugendliche

Veranstalter

Landesmuseen SH

Kosten

Eintritt frei

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Stephan Linck
Vortrag
Kirche und Kriegsverbrecher
Die kirchliche Haltung zur Entnazifizierung und NS-Verbrecherprozessen
Donnerstag 15.08.201919:00 Uhr
Jüdisches Museum

Das bekannteste kirchliche Wort nach dem Ende der NS-Herrschaft war die Stuttgarter Schulderklärung vom Oktober 1945, in dem der Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands erklärte: „Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden.“ Dieses Wort war aber innerhalb der Kirche sehr umstritten. Gerade in den norddeutschen Landeskirchen setzte sich schon bald eine Haltung durch, die Partei ergriff für ehemalige Nationalsozialisten und angeklagte Kriegsverbrecher. Stephan Linck zeichnet die Entwicklung in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft nach, die in ihrer Mehrheit nichts wissen wollte von NS-Verbrechen und eigener Mittäterschaft.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Jugendliche

Moderator / Kurator

Dr. Stephan Linck, Studienleiter für Erinnerungskultur u. Gedenkstättenarbeit der Nordkirche

Veranstalter

Landesmuseen SH

Kosten

5 / erm. 4

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Katharina Stengel
Vortrag
Umstrittene Zeugenschaft
Auschwitz-Überlebende als Zeugen vor Gericht
Donnerstag 22.08.201918:30 Uhr
Jüdisches Museum

Die ehemaligen Häftlinge waren das wichtigste „Beweismittel“ in den Prozessen gegen die Täter von Auschwitz – so wie auch in den meisten anderen KZ-Prozessen. Hunderte von Auschwitz-Überlebenden sagten im Laufe der Nachkriegszeit als Zeugen aus. Sie unternahmen die schwierige Reise nach Deutschland vor ein deutsches Gericht in aller Regel freiwillig. In ihren Berichten und Aussagen werden die vielfältigen Perspektiven der Häftlinge und Überlebenden auf die Geschehnisse im Lager deutlich. Trotz ihrer unverzichtbaren Rolle in den NS-Prozessen wurde ihnen seitens der Justiz oft mit großer Skepsis begegnet. Dass sie nicht nur Zeugen, sondern auch Opfer der Angeklagten waren, beeinträchtige ihre Glaubwürdigkeit. Sie galten als voreingenommen, als rachsüchtig oder als zu emotional.
In der Veranstaltung soll am Beispiel der Auschwitz-Prozesse die schwierige Rolle der Opferzeugen dargestellt werden. Im Mittelpunkt werden die Motive, Erwartungen und Erfahrungen der Zeugen selbst stehen.

Besonders geeignet für:

Erwachsene, Jugendliche

Moderator / Kurator

Dr. Katharina Stengel, Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main

Veranstalter

Landesmuseen SH

Kosten

5 / erm. 4

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Alter Jüdischer Friedhof Prag Josefov
Vernissage/Finissage
Eröffnung "Jüdische Friedhöfe"
Haus der Ewigkeit – Spurensuche Jüdischer Friedhöfe 2004-2019
Donnerstag 07.11.201919:00 Uhr
Jüdisches Museum
Besonders geeignet für:

Erwachsene, Jugendliche

Veranstalter

Landesmuseen SH

Kosten

Eintritt frei

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Joachim Liß-Walther am Klavier
Konzert
Klavierabend in der Christkirche
Veranstaltung im Rahmen der Novembertage
Freitag 08.11.201920:00 Uhr
Jüdisches Museum

„Zwischen Schwermut und Sehnsucht II“ - unter diesem Motto wird der Pastor und Pianist Joachim Liß-Walther, Vorsitzender des Freundeskreises Jüdisches Museum Rendsburg, nach 2018 einen zweiten Klavierabend mit weiteren Werken jüdischer Komponisten geben. Mit Erläuterungen versehen, erklingen Kompositionen von Felix Mendelssohn, Charles Valentin Alkan, Jakob Rosenhain, Louis Lewandowski, Ignaz Brüll, Robert Kahn, Joel Engel und Arnold Schönberg.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen Freundeskreis Jüdisches Museum und Christkirchengemeinde.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Besonders geeignet für:

Erwachsene

Veranstalter

Freundeskreis Jüdisches Museum

Spezielle Hinweise

Das Konzert findet in der Christkirche Rendsburg statt.

Kosten

Eintritt frei

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