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Dauerausstellung

Die Geschichte der Juden in Schleswig-Holstein

Das Jüdische Museum in Rendsburg thematisiert die Geschichte der Juden in Schleswig-Holstein vom Beginn des 16. Jahrhunderts bis 1945. Hierbei wird auch auf die landestypische Besonderheit der sogenannten Toleranzstädte (Altona, Glückstadt, Friedrichstadt und Rendsburg) eingegangen. Dies waren die einzigen Städte, in denen sich Juden aufhalten durften und in denen sie weitreichende Bürgerrechte bekamen. Das änderte sich erst nach der Mitte des 19. Jahrhunderts, als sie den anderen Bürgern rechtlich gleichgestellt wurden – und somit auch ihren Lebensmittelpunkt frei wählen konnten. Ein Schwerpunkt der historischen Dauerausstellung ist die Verfolgung und Ermordung der Juden in Schleswig-Holstein während der NS-Herrschaft.

Galerie

Kunst - von Liebermann bis Kogan

Die Sammlung des Jüdischen Museums in Rendsburg zeigt Werke von bildenden Künstlern, die in der NS-Zeit als Juden verfolgt wurden. Der älteste Vertreter ist Max Liebermann (geb. 1847). Mit den plastischen und malerischen Arbeiten von Felix Nussbaum, Ludwig Meidner, Joseph Hebroni oder Moissey Kogan werden weitere bedeutende Künstler gezeigt. Hinter den ganz unterschiedlichen Biografien verbergen sich dabei ganz unterschiedliche Verfolgungsschicksale und ein sehr differenzierter künstlerischer Umgang mit den Erlebnissen während der NS-Zeit.

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