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"a mentsh is a mentsh"

Ein Lichtwunder – das feiern Jüdinnen und Juden acht Tage lang in der dunklen Jahrzeit während des Festes Chanukka, in diesem Winter ab dem 10. Dezember. Neues Licht in die Ausstellung des Jüdischen Museums bringt passend dazu in diesen Tagen die aktuelle Neonarbeit „a mentsh is a mentsh“ von Naneci Yurdagül.

Der Freundeskreis Schloss Gottorf, der vor allem das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf auf der Museumsinsel, aber auch seine zugehörigen Dependancen fördert, hat dem Jüdischen Museum das Werk als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt, das in der neuen Dauerausstellung ab 2022 eine zentrale Rolle einnehmen wird.

Freundeskreis-Vorsitzende Gabriele Wachholtz zeigte sich kürzlich bei einem Besuch des Museums begeistert von der außergewöhnlichen Arbeit, die künftig als Leitmotiv fungieren wird. Wie zentral die Aussage „a mentsh is a mentsh“ für das Judentum ist, erläuterte Museumsleiter Jonas Kuhn: Ein Mensch sei auch immer nur ein Mensch, der versuche, sein Bestes zu geben, aber auch Fehler mache. „Es geht um das Thema Menschlichkeit“, so Jonas Kuhn, „denn der Versuch, das Richtige zu tun, macht den Mensch erst zu einem Mensch“.

Das greift die Arbeit von Naneci Yurdagül (*1979) auf, in dessen Werken oft Sprache und kultureller Konflikt zu finden sind, wobei Lichtinstallationen wie diese nur eine Facette seines Könnens sind. Nach seinem Grundstudium an der Städelschule Frankfurt am Main hat der gebürtige Frankfurter seinen Master in Israel an der Bezalel Academy of Fine Arts and Designs abgeschlossen.

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