81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Zum 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und dem Internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus haben die Stadt Rendsburg und das Jüdische Museum am 27. Januar an die Millionen Menschen erinnert, die unter der NS-Herrschaft deportiert, entrechtet, ausgegrenzt und ermordet wurden: Jüdinnen*Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgte, Menschen mit Behinderungen, Homosexuelle und viele weitere Gruppen.
„Dieser Gedenktag ist mehr als ein Moment des Erinnerns; er ist zugleich ein Auftrag zum Lernen. Er ruft uns alle dazu auf, Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten und Verantwortung für ein respektvolles Miteinander zu übernehmen“, sagte Rendsburgs Bürgermeisterin Janet Sönnichsen.
Die Veranstaltung begann mit einer Kranzniederlegung im Innenhof des Jüdischen Museums, gefolgt von mehreren thematischen Stationen in der Stadtbücherei und den Museen im Kulturzentrum. Den Abschluss bildete ein Empfang im Jüdischen Museum.
Museumsleiter Jonas Kuhn erklärte: „Das experimentelle Gedenkformat des letzten Jahres hat sich bewährt. Neue Formen des Erinnerns stehen nicht im Widerspruch zur Tradition, sondern ermöglichen ein nachhaltiges, zukunftsorientiertes Gedenken. Deshalb setzen wir diesen Ansatz am 27. Januar bewusst fort.“